05/04

2016

So war der 49. Slam

Manch Zuschauer war extra aus München angereist, um dem 49. Diary Slam beizuwohnen, der mal wieder ein Hit war!
Beim letzten Slam noch Jurymitlgied, hatte Sarah diesmal ihre eigenen Jugend-Tagebücher dabei, in denen sie über stinklangweilige Bürojobs fluchte und das trübselige Erwachsenenleben allgemein.
Anja las aus ihrem Tagebuch von 1981, in dem sie in einer schummrigen Ecke einer Kellerparty nach dem Stehblues ihren ersten Kuss bekam.
Isa, aus Halle angereist und bereits Slam-erfahren, präsentierte ihre Teenie-Tagebücher voller weltumspannender Fragen: Wer bin ich? Und ist das Leben nicht komplett sinnlos?
Und Yvonne las von ihrem Schwarm, dem sie einen Brief vor die Haustür legte und mittels Fahrrad und Freundin stalkte.
Im spannenden Stechen zwischen Yvonne und Sarah setzte sich letztere am Ende knapp durch. Glückwunsch und Dank an alle - und bis zum 50. Slam!

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24/03

2016

Wir suchen Dich und Deine Tagebücher!

Das Tagebuch muss raus aus der Schublade, rein ins Rampenlicht! Am 30. März gibt es den nächsten Diary Slam. Wir freuen uns auf eure Tagebücher, Freundschaftsbücher, Liebesbriefe, ... ♥♥♥

Meldet euch vorab gerne unter mail@diaryslam.de oder direkt am Abend.

03/03

2016

So war der 48. Diary Slam

Fast 5 Jahre Diary Slam, und wieder ein einzigartiger Abend:
Beim 48. Slam las Ella aus ihrem Teenie-Tagebuch aus den wilden Neunzigerjahren in einem westfälischen Dorf, voller Füßeln, Fremdgehen, Zungenküsse und Brüderschaftstrinken.
Simon hingegen stellte seine Metropolen-Jugend in Hamburg zur Schau, geprägt von anhänglichen Verehrerinnen und philosophischen Gedanken.
In Johannas Tagebüchern kam vor allem die Schule nicht gut weg, wimmelnd vor lüsterner Schulfotografen und Lehrern mit Lieblingskindern.
Und Kay - Macher des Berliner Diary Slam - las über die eigenen Parties im heimischen Elternhaus, bei denen gesoffen wurde, bis der Vater von der Fasanenjagd kam.
Im aufreibenden Stechen zwischen Kay und Ella setzte sich letztere am Ende als Slam Champion Februar 2016 durch. Glückwünsch und Dank an alle!

 

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20/02

2016

Vorleser*innen gesucht

Das Tagebuch muss raus aus der Schublade, rein ins Rampenlicht! Am 24. Februar haben Vorleser*innen wieder die Chance ihre Schätze aus der Vergangenheit erstmals einem Publikum vorzutragen. Meldet euch vorab gerne unter mail@diaryslam.de oder direkt am Abend.

Wir freuen uns auf euch und eure Einträge aus allen Jahrzehnten!

 

01/02

2016

So war der 47. Diary Slam

Der 47. Diary Slam - der erste mit Leinwandübertragung bis in den Thekenbereich!
Und auch sonst gab es am Mittwoch jede Menge Highlights aus vier(!) Jahrzehnten: Zu Beginn nahm uns Nadine mit in die süddeutschen Provinz der 90er Jahre.
Piero verlas seine juvenilen Träume, ein berühmter Schlagzeuger zu werden oder 3.000 DM netto zu verdienen oder beides zugleich.
Mone, sich in ihrem Tagebuch als »Rose in der Wüste« bezeichnend, entwarf eine konsumfreie, ideale Gesellschaft, in der sogar George W. Bush zu den Guten gehörte.
Daniel las hochromantische Messages an seine Liebste direkt von seinem Smartphone und wurde damit zum »Gewinner der Herzen«. Und Yvonne zeigte, was das Größte im Leben eines weiblichen Teenagers sein kann: ein rosafarbenes Deo von 8x4.
Im hochspannenden Stechen zwischen Nadine und Mone setzte sich letztere als Slam Champion des Monats durch. Gratulation!

 

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22/12

2015

Best of Diary Slam 2015

Der dritte »Best of Diary Slam« - erstmalig im Molotow auf der Reeperbahn - war ein großer Spaß: Nach einem Warm-up-Tagebucheintrag von Slam-Mitbegründerin Ella las Stefan aus seinen herrlich pessimistischen Tagebüchern als 21-Jähriger. Darin war er hin- und hergerissen zwischen drögen Billard-Abenden und lahmen Disco-Besuchen: »Auf der Tanzfläche sehen alle wieder langweilig und angepasst aus. Und das Schlimmste: Ich sehe genauso aus.«
Christin entführte die zahlreichen Zuschauer ins erzkatholische Oldenburger Land, wo die Jugendlichen Vnichts hatten, außer sich selbst«: Deshalb gab's jede Menge Sauf- und Knutsch-»Orgien« vom Feinsten, bei denen jeder mal mit jedem durfte.
Olli trat mit Original-Sonnenhütchen aus seinen Kindertagen auf und veranschaulichte farbenfroh, was einen 11-jährigen Bub in den Achtzigerjahren so rumtrieb: »Wir hatten einen Busfahrer. Er hieß Ralf«, und: »Bis 15.30 Uhr war der Himmel heute bewölkt«.
Und Anja verlas herzergreifende Einträge, in denen es um scheues Händchenhalten beim Fahrrad-durch-die-Stadt-schieben ging, glühende Liebesbriefe, Verrat, Fremdgehen und prickelnde Versöhnungsabende.
Im rein weiblich besetzten Finale setzte sich schließlich Christin haarscharf gegen Anja durch und wurde so zum »Diary Slam Champ 2015«. Glückwunsch und Dank an alle! Bis zum nächsten Jahr!

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14/12

2015

Best of Diary Slam Vol. 3 am 17.12

Wir laden zum Flashback in die Achtziger- , Neunziger- und frühen Nullerjahre ein, als man den ersten BH noch in DM bezahlte, als das geliebte Dosenbier noch pfandfrei war und Saddam Hussein der weltgrößte Schurke. Hartgesottenen Diary Slam-Größen aus Hamburg geben tiefe Einblicke in ihre Jugendtagebücher und sorgen beim Vorlesen für manch schlimme Déjà-vus.

Karten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse solange der Vorrat reicht.
Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr
im Molotow, Nobistor 14, 22767 Hamburg

 

09/11

2015

So war der 44. Diary Slam

"Manche Träume sind länger als andere, manche Träume sind schöner als andere und mein schönster Traum liest gerade diese Nachricht" - mit diesen und anderen pubertären Ergüssen feierten wir unser einjähriges Jubiläum im Grünen Jäger.

Den Anfang machte Lena, Neu-Hamburgerin, die mit ihren Geschichten über Vito, Frederico und vielen weiteren Jungs mutig die Diary Slam-Bühne rockte.
Paul, seinerzeit Zivildienstleistender beim Bund, gab mit seinen notierten Anekdoten einen Einblick in eine andere Welt und sogar, für manch einen, in eine andere Zeit.
Mit lustigen SMS- und Tagebucheinträgen auf hochdeutsch und fränkisch begeisterte Stefanie das Publikum.
Leo entführte uns ins sein Austauschjahr nach Mexiko als 16-jähriger Jungspund. Die Beschreibungen der Mitschüler und seine Selbstfindungsphase katapultierten ihn ins Finale, wo er in einem Stechen gegen Lena punkten konnte.
Cheers!

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08/10

2015

So war der 43. Diary Slam

Im ausverkauften Grüner Jäger standen am Mittwoch vier wagemutige Tagebuchleser auf der Diary-Slam-Bühne. Den Anfang machte Nina, die um ihre Lieblingshosen trauerte. "Mord. Krieg. Fuck!", lautete die Kampfansage an ihre Mutter, die die geliebten Jeans vernichtet hatte.
Stefan gab einen Einblick in seine frühen 20er, in denen Billard spielen zum Alltag gehörte und seine Mitmenschen ihm immer komischer vorkamen.
Was neudeutsch Stalking heißt, war in den frühen 2000er Jahren das Hobby von Yvonne, die wild mit ihrem Fahrrad hinter beigen Pullovern herradelte.
Zum Schluß kam Philipp auf die Bühne, der als 19-Jähriger versucht hatte, so gedrechselt wie deutsche Dichter des 19. Jahrhunderts zu schreiben, was schwültig und lustig zugleich klang.
In einem Stechen zwischen Stefan und Yvonne hatte letztere am Ende die Nase vorn. Glückwunsch!

 

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25/09

2015

Leser gesucht

Ein Teil des Diary Slam-Teams war mal wieder in Fernost unterwegs und hat die japanischen Papeterien nach Tagebüchern durchforstet. Nach langer Suche sind wir auch fündig geworden: Ein Tagebuch, das nur mit Geheimcode zu öffnen ist. Wer dieses einmalige »Schätzchen« sein eigen nennen möchte, kommt einfach am 30. September auf die Diary Slam-Bühne und liest mit um den Titel des Slam Champions September.

 

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