So war der 63. Diary Slam

Veröffentlicht: 07.07.2017
Geschrieben von: Nadine Wedel

„Ich bin nicht die hübscheste. Aber hässlich ist Kult“

Gleich sechs fantastische "Diaristen" lasen ihre pubertären Zeilen bei unserem Juni-Slam und öffneten ihre Tagebücher, die von den 80er Jahren bis ins Jahr 2012 reichten.

Den Anfang machte Dodo, die bei Streitigkeiten am liebsten ihrer Kontrahentin „eine reinfotzen“ wollte und uns tief in den Bann der 80er Jahre zog.

Markus, der einzige männliche Leser, berichtete von seinem Schwarm, doch seine Mutter machte ihm einen Strich durch die Rechnung und sagte dem Mädchen direkt ins Gesicht: „Mein Sohn hat im Moment kein Interesse an Mädchen“, worauf er sich im Tagebuch ausheulte: „Die kleinste Chance versaut sie mir!“

Lisa widmete die Zeilen in ihrem Tagebuch ihrem Schwarm Jakob, den sie liebevoll "Jaköbchen" nannte. Leider war er nicht nur „voll lieb zu mir“, sondern „zu allen anderen auch“.

Josie vertraute ihrem Tagebuch an: „Ich wollte bloß nochmal ungeküsst hier reinschreiben.“ Doch ihre Hoffnung, dass sie von ihrer Ferienlagerliebe Pascal endlich geküsst wird, wurde kurz darauf zerschlagen.

Anika entführte uns in die 90er Jahre, wo Windows95 Jubelschreie nach mehr Bytes auslösten und sie im Sportunterricht die Maxime hatte: „Für eine Drei lasse ich mir doch nicht den Ball in die Fresse schlagen.“

Gwen berichtete vom Rheinkultur Festival, auf dem sie, besessen von Dreads, im Wald pinkeln ging, vergiftete Brombeeren futterte und sich mit Musik betrank, um das Feuerwerk nicht zu hören.
Im Stechen zwischen Markus und Anika konnte letztere das Publikum überzeugen. Fantastisch moderiert wurde der Abend wie immer von Sven Onken. Der nächste Slam findet sommerpausenbedingt erst wieder im August statt. Habt bis dahin eine gute Zeit!

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