So war der 43. Diary Slam

Veröffentlicht: 08.10.2015
Geschrieben von: Nadine Wedel

Im ausverkauften Grüner Jäger standen am Mittwoch vier wagemutige Tagebuchleser auf der Diary-Slam-Bühne. Den Anfang machte Nina, die um ihre Lieblingshosen trauerte. "Mord. Krieg. Fuck!", lautete die Kampfansage an ihre Mutter, die die geliebten Jeans vernichtet hatte.
Stefan gab einen Einblick in seine frühen 20er, in denen Billard spielen zum Alltag gehörte und seine Mitmenschen ihm immer komischer vorkamen.
Was neudeutsch Stalking heißt, war in den frühen 2000er Jahren das Hobby von Yvonne, die wild mit ihrem Fahrrad hinter beigen Pullovern herradelte.
Zum Schluß kam Philipp auf die Bühne, der als 19-Jähriger versucht hatte, so gedrechselt wie deutsche Dichter des 19. Jahrhunderts zu schreiben, was schwültig und lustig zugleich klang.
In einem Stechen zwischen Stefan und Yvonne hatte letztere am Ende die Nase vorn. Glückwunsch!

 

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